2. Bundesliga – Tops und Flops des 2. Spieltags

REUTERS/Ina Fassbender

Der zweite Spieltag der Bundesliga versüßte oder verdarb einigen Fußballfans das Wochenende. Jubeln durften dieses Mal alle Fans des FC Schalke 04. Die Schalker zeigten nach der Auftaktpleite gegen den Hamburger SV ein anderes Gesicht und konnten die ersten drei Zähler in Liga zwei ergattern. Es gab aber auch wieder einige Überraschungen an diesem Spieltag, mit denen wahrscheinlich niemand gerechnet hätte.

Kiel – Schalke 0:3

Die Schalker konnten die Niederlage gegen den HSV vergessen machen und setzten mit dem 3:0 ein Ausrufezeichen. Der herausragende Mann bei diesem Spiel war Terrodde, welcher die Schalker 2:0 in Front brachte. Marius Bülter, der vor der Saison von Union Berlin verpflichtet wurde, erzielte den 3:0-Endtsandstreffer. Der Ex-Berliner spielte den Ball sehr gefühlvoll ins linke untere Eck, womit Torhüter Gelios nicht gerechnet hatte und deshalb ziemlich alt aussah. Bei den Königsblauen überzeugte zusätzlich Ouwejan, da er zwei Tore der Schalker vorbereitet hat. Kiel hatte aber dennoch gute Chancen, weshalb das Ergebnis unserer Meinung nach etwas zu hoch ausgefallen ist.

Hannover – Rostock 0:3

Hannover 96 zählt jedes Jahr in der zweiten Bundesliga zu den Teams, die den Sprung in die erste Liga schaffen können. Aber dieses Jahr erwischten sie einen semiguten Start. Das 1:1 gegen den SV Werder Bremen war ein vielversprechendes Ergebnis, da die Bremer eine starke Mannschaft haben. Im letzten Spiel gegen Hansa Rostock mussten die Niedersachsen jedoch eine 3:0-Heimpleite einstecken. Rostock hatte zwar nur 38 % Ballbesitz, schoss jedoch genauso oft wie die Hannoveraner aufs Tor und konnte drei Tore erzielen. Effektivität war der ausschlaggebende Grund, weshalb die 96er gegen Hansa unter die Räder kamen. Hansa Rostock konnte mit diesem Ergebnis nach der 3:1-Heimpleite gegen den Karlsruher SC die Stimmung im Team wieder verbessern.

Hamburg – Dresden 1:1

Der Hamburger SV dominierte die vorletzte Partie gegen den FC Schalke 04 nach Strich und Faden. Die Hanseaten waren klar besser und konnten auf Schalke einen 3:1-Auswärtserfolg feiern. Die Erwartungen nach diesem grandiosen Erfolg waren sehr hoch. Im Spiel gegen Dynamo Dresden lief zu Beginn alles nach Plan: Der HSV ging bereits in der fünften Minute durch Reis mit 1:0 in Führung. Die Hanseaten spielten munter weiter und hatten bis zur 68. Minute alles im Griff. Doch dann erzielte Knipping den 1:1-Ausgleichstreffer und ließ die Dynamo-Fans jubeln. Die Hanseaten waren insgesamt gesehen das bessere Team, konnten jedoch aus ihren 68 % Ballbesitz zu wenig Tore erzielen. Der HSV kann mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein, da deutlich mehr möglich war. Dresden startete sehr gut in die zweite Liga und ist bislang ungeschlagener Tabellendritter.